Erbe ausschlagen: Wann ist dies sinnvoll?

Kurz und knapp

  1. Durch die Ausschlagung des Erbes geben Sie alle Rechte und Pflichten am Nachlass auf.
  2. Liegt eine Überschuldung vor, ist es häufig sinnvoll, dass die Erbberechtigten das Erbe ausschlagen.
  3. Die Frist für eine entsprechende Erklärung beträgt in der Regel sechs Wochen nach Kenntnis des Erbfalls bzw. Anspruchs.
Wie Sie ein Erbe ausschlagen können - zum Beispiel wegen Schulden - erfahren Sie in diesem Ratgeber.

Wie Sie ein Erbe ausschlagen können – zum Beispiel wegen Schulden – erfahren Sie in diesem Ratgeber.

In Filmen oder Romanen ist es immer ganz einfach: Der Protagonist erfährt überraschend vom Tod eines entfernten Verwandten sowie einer Erbschaft und kann plötzlich ein stattliches Anwesen samt vollem Bankkonto sein Eigen nennen. In Wirklichkeit ist ein Nachlass allerdings immer wieder auch mit Schulden verbunden, sodass sich die Erbberechtigten überlegen müssen, ob sie das Erbe ausschlagen, um sich selbst vor dem Bankrott zu retten.

Was ist eine Erbausschlagung?

Wenn Sie im Erbrecht das Erbe nicht explizit ausschlagen, erfolgt die Erbschaftsannahme automatisch.

Wenn Sie im Erbrecht das Erbe nicht explizit ausschlagen, erfolgt die Erbschaftsannahme automatisch.

Das deutsche Erbrecht geht bei einer Erbschaft grundsätzlich von einem Vonselbsterwerb aus. Das bedeutet, dass mit dem Eintritt des Erbfalls die Erbschaft unmittelbar anfällt und auf den Erbberechtigten übergeht. Dabei ist weder irgendeine Handlung noch Kenntnis vonseiten des Erben notwendig.

Eine ausdrückliche Annahme einer Erbschaft ist daher nicht nötig. Anders sieht es hingegen aus, wenn eine Ausschlagung beim Erbe gewünscht ist. Denn Schutz gegen eine ungewollte Erbschaft bietet nur eine ausdrückliche Erklärung, mit welcher Sie das Erbe ausschlagen.

Dabei gilt allerdings zu beachten, dass Sie durch eine Erbausschlagung gemäß § 1942 Abs. 1 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) auf alle Rechte und Pflichten am Nachlass verzichten. In diesem Fall besteht zum Beispiel auch kein Anspruch auf Schmuckstücke, welche sich seit vielen Generationen in der Familie befinden.

Prinzipiell kann jeder Erbberechtigte das Erbe ausschlagen. Die einzige Ausnahme bei dieser Regel bildet der Staat, denn dieser tritt in letzter Konsequenz als Schlusserbe auf. Dieser verwertet das bestehende Vermögen, um ggf. einen Teil der Schulden zu begleichen. Übersteigen die Schulden den Nachlass, gehen die Gläubiger leer aus, da der Staat nicht dafür haftet.

Erbfolge bei Ausschlagung

Wenn Sie Ihr Erbe ablehnen, beeinflusst dies die gesetzliche Erbfolge.

Wenn Sie Ihr Erbe ablehnen, beeinflusst dies die gesetzliche Erbfolge.

Wenn Sie das Erbe ausschlagen, wird die Erbfolge dadurch verändert. In diesem Fall wird der Ausschlagende so behandelt, als wäre er selbst bereits verstorben. Diese Handhabung ergibt sich aus § 1953 Abs. 2 BGB.

Das Erbrecht geht in diesem Fall auf Ihre Abkömmling über, die selbst ebenfalls eine Erklärung abgeben können, dass sie den Nachlass ausschlagen. Haben sich alle Personen, welche aufgrund der gesetzlichen Erbfolge bzw. einer Verfügung von Todes wegen – Testament oder Erbvertrag – erbberechtigt sind, dazu entschieden, dass Erbe auszuschlagen, tritt der Staat als Erbe auf.

Achtung! Wenn Sie das Erbe ausschlagen, haben Sie auch keinen Anspruch auf den gesetzlichen Pflichtteil. Es besteht zudem nicht die Möglichkeit, die Ausschlagung an Bedingungen oder Fristen zu knüpfen. Im Erbrecht heißt es: Entweder ganz oder gar nicht.

Ausschlagung der Erbschaft: Welche Gründe sind möglich?

Nicht immer handelt es sich bei einer Erbschaft um einen finanziellen Segen. Aus diesem Grund sollten sich die erbberechtigten Personen grundsätzlich die Frage stellen, ob es vielleicht nicht sinnvoller ist, dass sie das Erbe nicht annehmen. Die Beweggründe für die Ausschlagung einer Erbschaft können dabei vielfältig sein.

Erbe ausschlagen: Bei hohen Schulden ist eine solche Überlegung keine Seltenheit.

Erbe ausschlagen: Bei hohen Schulden ist eine solche Überlegung keine Seltenheit.

Die Überlegung, ob Sie das Erbe ausschlagen ist insbesondere in folgenden Fällen sinnvoll:

  • Nachlass ist überschuldet
  • Immobilie bedarf einer Sanierung
  • Erbe befindet sich in der Privatinsolvenz
  • Erbschaft wird auf Abkömmlinge weitergeleitet
  • persönliche Beweggründe

Um herauszufinden, ob Sie das Erbe tatsächlich nicht antreten sollten, ist eine Prüfung sämtlicher Vermögenswerte des Erblassers notwendig. Dies beinhaltet zum einen Immobilien, Aktien, Wertpapiere und Bankguthaben, zum anderen aber auch Kredite, Hypotheken, Bestattungskosten sowie Pflichtteilsansprüche.

Stellt sich infolge der Gegenüberstellung heraus, dass die Schulden die positiven Vermögenswerte übersteigen, sollten Sie in der Regel die Erbschaft ausschlagen.

Wie zuvor beschrieben, sollten Sie, bevor Sie das Erbe ausschlagen, die Vermögenswerte prüfen. Banken fordern bei einer Auskunft in der Regel die Sterbeurkunde oder den Erbschein. Beantragen Sie letzteren, nehmen Sie damit die Erbschaft automatisch an. Nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) vom 08.10.2013 (Az. XI ZR 401/12) reicht es allerdings aus, wenn Sie Ihre Erbberechtigung anhand der Sterbeurkunde und beispielsweise eines Stammbuchs nachweisen.

Erbe ablehnen: Wie geht das und worauf ist zu achten?

Wollen Sie auf Ihren Teil des Nachlasses verzichten, müssen Sie beim Nachlassgericht das Erbe ausschlagen.

Wollen Sie auf Ihren Teil des Nachlasses verzichten, müssen Sie beim Nachlassgericht das Erbe ausschlagen.

Haben Sie sich endgültig entschieden, dass Sie das Erbe ausschlagen wollen, gilt es dabei bestimmte Vorgaben zu beachten. So reicht es zum Beispiel nicht aus, diesen Wunsch gegenüber der Familie zu äußern oder tatenlos zu sein.

Stattdessen müssen Sie gemäß § 1945 Abs. 1 BGB eine sogenannte Ausschlagungserklärung beim Nachlassgericht zu Protokoll geben bzw. eine solche Erklärung bei einem Notar beglaubigen und an das Gericht übermitteln lassen.

Wie eine entsprechende Erklärung für die Ausschlagung eines gesetzlichen Erbanspruches aussehen kann, zeigt das nachfolgende Muster. Dieses dient allerdings nur der Veranschaulichung und sollte nicht ohne den Rat eines fachkundigen Anwalts übernommen werden.

Ausschlagungserklärung

An das
Amtsgericht
– Nachlassgericht –
in [zuständiges Gericht am Wohnort des Verstorbenen]

Ich überreiche die Sterbeurkunde des Standesamtes [zuständiges Standesamt] vom [Ausstellungsdatum], wonach mein Vater [vollständiger Name des Erblassers], zuletzt wohnhaft in [Wohnort], am [Sterbedatum] verstorben ist. Eine Verfügung von Todes wegen hat er meines Wissens nicht hinterlassen, sodass ich nach dem Gesetz Miterbe geworden bin.

Ich schlage die Erbschaft aus. Die Ausschlagung erfolgt aus allen Berufungsgründen.

Als weiterer gesetzlicher Erbe meines Vaters kommt mein Bruder [vollständiger Name] in Frage, da ich selbst keine Abkömmlinge habe.

Der Nachlass dürfte überschuldet sein.

Ort, Datum

Unterschrift

Setzen Sie eine solche Erklärung, mit der Sie ein Erbe ausschlagen können, selbst auf, wird diese in der Regel anschließend von einem Notar beurkundet. Für eine solche Unterschriftsbeglaubigung fallen Kosten zwischen 20,00 und 70,00 Euro an.

Sie haben grundsätzlich nur sechs Wochen Zeit, in denen Sie das Erbe ausschlagen können. Wo dies geht – also welches Nachlassgericht zuständig ist – ergibt sich aus dem letzten Wohnsitz des Erblassers.

Fristen für die Erbausschlagung

Erbe ausschlagen: Die Frist beträgt in der Regel sechs Wochen.

Erbe ausschlagen: Die Frist beträgt in der Regel sechs Wochen.

Überlegen Sie, ob Sie ein Erbe ausschlagen? In diesem Fall müssen Sie relativ zügig zu einer Entscheidung kommen, denn sonst ist die gesetzlich vorgeschriebene Frist verstrichen. Die Ausschlagungsfrist beträgt sechs Wochen und beginnt zu dem Zeitpunkt, an dem der Erbfall eintritt und die Erbberechtigten von ihrem Anspruch auf den Nachlass erfahren.

Erfolgt die Berufung als Erbe durch ein Testament oder einen Erbvertrag, beginnt die Frist erst mit der amtlichen Benachrichtigung vom Nachlassgericht.

Befand sich der Wohnsitz des Erblassers im Ausland, verlängert sich die Frist für Ausschlagungen auf insgesamt sechs Monate. Gleiches gilt auch, wann Sie sich als Erbe beim Eintritt des Erbfalls im Ausland aufgehalten haben.

Erbe ausschlagen für ein Kind: Welche Vorschriften gelten?

Dem Gesetz nach gelten auch Kinder und Jugendliche als erbfähig. Allerdings können minderjährige Erbberechtigte das Erbe nicht selbst ausschlagen. In diesem Fall muss die Person, welche im Besitz des Sorgerechts ist, das Erbe ausschlagen.

Steht beiden Elternteilen das Sorgerecht zu, muss die entsprechende Erklärung auch von beiden im Namen des Kindes erfolgen. Zudem ist in der Regel gemäß § 1643 BGB auch eine Genehmigung des zuständigen Familiengerichts notwendig.

Wie eine solche Erklärung, mit der Sie für ein Kind das Erbe ausschlagen, vom Notar aussieht, zeigt das nachfolgende Beispiel. Auch dieses dient dabei grundsätzlich nur der Veranschaulichung und sollte daher nicht ohne die Absprache mit einem fachkundigen Anwalt für Erbrecht übernommen werden.

Ausschlagungserklärung

An das
Amtsgericht
– Nachlassgericht –
in [zuständiges Gericht am Wohnort des Verstorbenen]

Am [Sterbedatum des Erblasser] ist an seinem letzten Wohnsitz in [letzter Wohnort des Erblassers] Herr [vollständiger Name des Erblassers] verstorben. Er hat in seinem unter dem Aktenzeichen [xxxx/xx] eröffneten Testament, von dem wir durch die Übersendung einer Abschrift am [Datum des Empfangs der Testamentsabschrift] Kenntnis erhalten haben, unseren minderjährigen Sohn [vollständiger Name des Kindes] als Erbe eingesetzt. Der Nachlass ist überschuldet.

Wir schlagen die Erbschaft für unseren Sohn aus allen Berufungsgründen aus.

Die familiengerichtliche Genehmigung wurde parallel beantragt; wir werden versuchen diese in der Frist von sechs Wochen nachzureichen.

Ort, Datum

Unterschriften beider Erziehungsberechtigter

Erbe ausschlagen: Welche Kosten fallen an?

Möchten Sie ein Erbe ausschlagen, ist dafür eine Erklärung gegenüber dem Nachlassgericht notwendig. Diese geht mit Gebühren einher, welche sich aus dem Vermögenswert ergeben. Dies ergibt sich aus § 103 Abs. 1 Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG):

Werden in einer vermögensrechtlichen Angelegenheit Erklärungen, die gegenüber dem Nachlassgericht abzugeben sind, oder Anträge an das Nachlassgericht beurkundet, ist Geschäftswert der Wert des betroffenen Vermögens oder des betroffenen Bruchteils nach Abzug der Verbindlichkeiten zum Zeitpunkt der Beurkundung.

Die Kosten der Erbausschlagung betragen bei Überschuldung pauschal 30 Euro.

Die Kosten der Erbausschlagung betragen bei Überschuldung pauschal 30 Euro.

Gemäß Kostenverzeichnis (KV) Nr. 21201 Ziffer 7 GNotKG fällt für die Ausschlagung eine halbe Gebühr an. Ist der Nachlass allerdings überschuldet, fallen bei einer Erbausschlagung nur Kosten in Höhe von 30 Euro an. Dieser pauschale Betrag ergibt sich aus KV Nr. 21201 Ziffer 7 GNotKG.

Welche Kosten beim verschiedenen Geschäftswert anfallen können, zeigt exemplarisch die nachfolgende Tabelle:

Geschäftswert in EuroGebühr gemäß KV Nr. 21201 Ziffer 7 GNotKG in Euro
5.00030,00
10.00037,50
50.00082,50
100.000136,50
500.000467,50
1.000.000867,50
5.000.000 4.067,00

Erbausschlagung und Bestattungskosten

Erbschaft ausschlagen: Sind die Kosten für die Beerdigung dennoch zu tragen?

Erbschaft ausschlagen: Sind die Kosten für die Beerdigung dennoch zu tragen?

Wenn erbberechtigte Personen das Erbe ausschlagen, sind die Beerdigungskosten dadurch nicht in jedem Fall vom Tisch. Denn gemäß § 1968 BGB müssen grundsätzlich die Erben für die Kosten der Beerdigung des Erblassers aufkommen.

Entscheidet sich also nur ein Erbberechtigter zur Ausschlagung des Erbes, müssen die restlichen Erben die Bestattungskosten tragen. Dabei werden die dafür notwendigen Ausgaben in der Regel aus der Erbmasse gezahlt.

Entscheiden sich alle Personen mit einem Erbrecht für eine Ausschlagung, geht die Erbschaft in letzter Konsequenz auf den Staat über. Juristen sprechen in diesem Zusammenhang vom Fiskalerbrecht. Allerdings können die Gemeinden auch in diesem Fall das Geld von den potenziellen Erbberechtigten zurückfordern. Der Grund dafür ist, dass die Beerdigungskosten als Bestandteil der Unterhaltspflicht gelten.

Erbe ausgeschlagen: Ist eine Anfechtung möglich?

Wurden die Erben zur Erbausschlagung genötigt, ist eine Anfechtung möglich.

Wurden die Erben zur Erbausschlagung genötigt, ist eine Anfechtung möglich.

Bevor Sie das Erbe ausschlagen, sollten Sie sich der Sache sicher sein, denn in der Regel ist diese Entscheidung unwiderruflich. Allerdings besteht die Möglichkeit, eine Ausschlagungserklärung anzufechten. Zulässige Gründe sind dabei je nach Einzelfall zum Beispiel Irrtum, Drohung oder Täuschung.

In der Praxis erfolgt die Anfechtung in den meisten Fällen aufgrund von Irrtum. Der Erbberechtigte ist also bei seiner Erklärung fälschlicherweise von einer Überschuldung des Nachlasses ausgegangen. Stellen Sie hingegen nach der Annahme des Erbes eine Überschuldung fest, können Sie diese Entscheidung nicht anfechten.

Gemäß § 1954 BGB beträgt die Anfechtungsfrist in der Regel sechs Wochen und beginnt mit dem Zeitpunkt, in welchem vom Anfechtungsgrund Kenntnis erlangt wurde. Führte eine Drohung zur Erbausschlagung, beginnt die Frist mit dem Ende der Zwangslage.

Allerdings ist eine Anfechtung ausgeschlossen, wenn seit der Ausschlagung 30 Jahre verstrichen sind.
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44 thoughts on “Erbe ausschlagen: Wann ist dies sinnvoll?

  1. Hans

    Meine Frage ist folgende:
    Was geschieht denn wenn eine Tochter (einziges Kind des Erblassers) das Erbe ihres Vaters auf Grund von Überschuldung ausschlägt. 2 Jahre später aber stirbt der Vater des Erblassers (Großvater der Tochter) und hat einen Erb-Nachlass in Form einer Immobilie. Er hatte zwei Söhne von denen der eine ja bereits verstorben ist. Erbt die Tochter jetzt trotzdem da das Erbe ja normalerweise auf sie übergeht oder erbt der eine verbliebene Sohn alles weil sie ja das Erbe Ihres Vaters vor 2 Jahren ausgeschlagen hat?

    Reply
    1. familienrecht.net

      Hallo Hans,

      das Ausschlagen einer Erbschaft bezieht sich stets nur auf den jeweiligen Erblasser. Wir die Erbschaft gegenüber einem Elternteil ausgeschlagen, bedeutet das nicht, dass sämtliche Erbansprüche gegenüber allen anderen Familienmitgliedern ebenso automatisch erlöschen. Wenden Sie sich für eine genaue Klärung solcher Sonderfälle an einen Anwalt.

      Ihr familienrecht.net-Team

      Reply
  2. Sandra

    Hallo,
    darf ich dem Vermieter, der Telefongesellschaft und dem Stromanbieter Bescheid geben und mich um solche bürokratischen Belange kümmern, wenn ich das Erbe ausschlagen möchte.

    Ich habe bereits dem Vermieter Bescheid gegeben. Innerhalb einer Woche gab es eine neue Mieterin.
    Der Vermieter wollte das ich ihm ein Schreiben unterschreibe, dass ich das Erbe ablehnen möchte und er die Wohnung leerräumen darf.
    Es gab keine wirklichen Wertsachen in der Wohnung meines Vaters. Beweisen kann ich das aber nicht mehr.
    Das ist erst zwei her und der Notar steht noch aus.
    Vielen Dank für eine Antwort.
    Sandra

    Reply
    1. familienrecht.net

      Hallo Sandra,

      bitte wenden Sie sich an einen Anwalt, um die erbrechtlichen Folgen ggf. prüfen zu lassen. Wir dürfen an dieser Stelle keine Rechtsberatung erteilen.

      Ihr familienrecht.net-Team

      Reply
  3. Silvia

    Ab wann beginnt die Frist zur Ausschlagung des Erbes, wenn ich im Moment nur über Bekannte von dem Tod des Vaters erfahren haben, seit 45 Jahren kein Kontakt mehr bestand und auch der Wohnsitz nicht genau bekannt ist? Muss ich mich dann um eine Sterbeurkunde kümmern oder erhalte ich diese automatisch vom Gericht o.a.

    Reply
    1. familienrecht.net

      Hallo Silvia,

      § 1944 Absatz 2 BGB legt zum Fristbeginn folgendes fest:

      “Die Frist beginnt mit dem Zeitpunkt, in welchem der Erbe von dem Anfall und dem Grund der Berufung Kenntnis erlangt. Ist der Erbe durch Verfügung von Todes wegen berufen, beginnt die Frist nicht vor Bekanntgabe der Verfügung von Todes wegen durch das Nachlassgericht.”

      Eine Sterbeurkunde erhalten Sie in der Regel beim zuständigen Standesamt.

      Ihr familienrecht.net-Team

      Reply
  4. Susanne

    Hallo,
    wenn ich das Erbe wegen Schulden ausschlage, bin ich dann trotzdem für die Hausentrümplung zuständig oder geht das zu Lasten des Vermieters oder der Gemeinde?

    Reply
    1. familienrecht.net

      Hallo Susanne,

      einzelne Ansprüche können sich auch aus einer eventuellen Unterhaltsverpflichtung gegenüber dem Verstorbenen ergeben. Bitte wenden Sie sich für eine Bewertung ggf. an einen Anwalt. Dieser kann Ihren Einzelfall prüfen und einschätzen.

      Ihr familienrecht.net-Team

      Reply
  5. Evelin

    Hallo, wir haben von unserem Cousin erfahren das die Mama verstorben ist. Sie schlagen das Erbe aus, da die Mutter Schulden hinterlässt. Bekommen wir jetzt erst vom Amtsgericht Bescheid oder müssen wir selber schnell tätig werden?

    Reply
    1. familienrecht.net

      Hallo Evelin,

      in der Regel haben die Erbberechtigten 6 Wochen ab Kenntnisnahme des Erbfalles Zeit, das Erbe auszuschlagen. Ein gesonderter Hinweis oder eine öffentliche Bekanntmachung durch das Gericht ist dabei nicht zwangsläufig vorausgesetzt.

      Ihr familienrecht.net-Team

      Reply
  6. Carola

    Hallo, was ist wenn die Mutter von 3 Kindern (davon ein Kind bereits verstorben) verstiebet und der Sohn die Erbschaft (gesetzliche Erbfolge und nicht überschuldet) ausschlägt. Erhöht dies die gesetzliche Erbquote der Schwester und der Nachkommen des verstorbenen Sohnes?

    Reply
    1. familienrecht.net

      Hallo Carola,

      sofern keine anderen direkten Abkömmlinge als Erben infrage kommen, treten Erben der zweiten Ordnung in die Erfolge ein. Der Nachlass wird unter den verbleibenden Erben dann entsprechend aufgeteilt.

      Ihr familienrecht.net-Team

      Reply
  7. Eleonore

    Darf ich als Sozialhilfe Empfänger ein Erbe ausschlagen mein Vater lebt noch und 5 Geschwister noch möchte kein Pflichtteil oder Erbe haben es ist ein Haus vorhanden

    Reply
    1. familienrecht.net

      Hallo Eleonore,

      bitte wenden Sie sich für eine Bewertung an das zuständige Sozialamt. Wir können hierzu keine abschließende Einschätzung abgeben. Entscheidend ist auch immer der Einzelfall.

      Ihr familienrecht.net.Team

      Reply
  8. Andreas

    Hallo, mein leiblicher Vater ist am 01.Juli verstorben und das Erbe teilt sich auf seine Ehefrau (also meine Stiefmutter) und mich (einziger leiblicher Sohn) auf, ich habe keine Verbindung zu ihm weiter gehabt, da er über 500 km entfernt wohnte außer einen Anruf im Jahr zum Geburtstag, wenn ich jetzt mein Erbe ausschlage muss ich dann mich an den Bestattungskosten beteiligen?

    Reply
    1. familienrecht.net

      Hallo Andreas,

      in der Regel geht die Verpflichtung zur Zahlung der Beerdigungskosten auf die Erben über. Können diese hierfür nicht aufkommen bzw. gibt es keine Erben, so geht die Zahlungspflicht häufig auf die Unterhaltspflichtigen Angehörigen über (Ehegatten, Kinder, Eltern usf.).

      Ihr familienrecht.net-Team

      Reply
  9. Gerlinde

    Hallo,

    Mein Vater ist gestorben und wir Kinder möchten wegen Schulden und Messihinterlassenschaft das Erbe ausschlagen. Ich habe gelesen, das dann automatisch die Enkel erbberechtigt sind. Ein volljähriger Enkel kann sicher selbst das werbe ausschlagen. Es gibt aber noch mehrere minderjährige Enkel (davon 2, die nicht leiblich sind (ein Dauerpflegekind, seit 14 Jahren, und ein Kind, was in die Ehe mit eingebracht wurde)). Wie verhält es sich mit den nicht-leiblichen, aber auch leiblichen minderjährigen Kindern?
    Die 2. Frage:
    Wer bestimmt die Erbmasse? Die Wohnung meines Vaters ist noch versiegelt und außerdem in ganz schlimmen Zustand. Wer geht da rein und guckt, wieviel Schulden bzw welche Erbmasse vorhanden ist?

    Vielen Dank für die Info

    Reply
    1. familienrecht.net

      Hallo Gerlinde,

      1. In die gesetzliche Erbfolge fallen nur rechtliche Abkömmlinge und Verwandte (Eltern, Kinder, Adoptivkinder, nicht jedoch Pflege- oder Stiefkinder). Andere können nur im Rahmen eines Testaments als Erben eingesetzt werden. Die Erbausschlagung bei minderjährigen Kindern kann ggf. durch die gesetzlichen Vertreter erfolgen.
      2. Die Feststellung über den Nachlass fällt häufig den Erben/Angehörigen zu, sofern kein Nachlassverwalter eingesetzt wurde.

      Bitte wenden Sie sich für eine fallspezifische Beratung an einen Anwalt.

      Ihr familienrecht.net-Team

      Reply
  10. Daniela

    Grüß Gott,

    ich habe für mich und meinen Sohn das Erbe meiner verstorbenen Cousine ausgeschlagen und vom Notar beglaubigen lassen. Diese Urkunde ging an das zuständige Amtsgericht. Jetzt kam von diesem nochmals eine Rechnung über 30 Euro. Ist das rechtens?

    Viele Grüße Daniela

    Reply
    1. familienrecht.net

      Hallo Daniela,

      für die Erbausschlagung fallen je nach Gegenstandswert des Nachlasses Kosten an. Bei einem Streitwert von bis zu 5.000 Euro sowie bei Überschuldung liegen diese in der Regel bei 30 Euro (s. o.).

      Ihr familienrecht.net-Team

      Reply
  11. Alina

    Hallo,
    meine Oma ist leider vor ein paar Wochen verstorben und ich weiß jetzt erst durch meine Stiefmutter, das ich nun als alleinige Erbin da stehe weil mein Vater und all seine Geschwister das Erbe ausgeschlagen haben. Also erwarte ich Post vom Nachlassgericht. Ich habe die Sorge das mir (19, Schülerin) der Staat bei meinem Pech den Vogel zeigt und ich auf allem sitzen bleibe. Ich habe generell schon Geldprobleme (Bekomme nicht einmal BaföG) und Angst vor großen Kosten, sowie generell davor alles alleine erledigen zu müssen. Wie soll ich mich jetzt verhalten? Einen Notar kann ich mir nicht leisten. Welche Papiere muss ich mit zum Nachlassgericht bringen wenn ich das Erbe ausschlagen möchte? Bei Dokumenten meiner Oma (z.B auch die Sterbeurkunde) kann das echt ein Problem werden. Bitte helft mir 🙁

    Reply
    1. familienrecht.net

      Hallo Alina,

      bitte wenden Sie sich zeitnah an das zuständige Nachlassgericht. In der Rechtsantragsstelle erhalten Sie ggf. auch Informationen über die im Einzelfall zu erbringenden Nachweise. Liegt dem Gericht bereits eine Sterbeurkunde vor, muss diese ggf. nicht mehr ausgewiesen werden. Wenden Sie sich für eine Beratung ggf. an einen Anwalt (ggf. unter Beantragung von Beratungshilfe).

      Ihr familienrecht.net-Team

      Reply
  12. Josefine

    Ich habe eine Frage, der Sohn der Verstorbenen möchte das Erbe ausschlagen. Damit tritt der Enkel als Erbberechtiger ein. Ab wann beginnt die 6-wöchige Frist für die Ausschlagung des Erbes? Wird der Enkel über die Ausschlagung und somit seine Erbberechtigung von Amts wegen in Kenntnis gesetzt?

    Vielen Dank

    Reply
    1. familienrecht.net

      Hallo Josefine,

      die Ausschlagungsfrist beginnt regelmäßig ab dem Zeitpunkt, zu dem der Betroffene Kenntnis von dem Erbanfall erlangen hat. Daszuständige Nachlassgericht erteilt in der Regel Auskunft darüber, dass aufgrund der Ausschlagung der Betroffene als Erbe eintritt, sofern er dieses nicht ebenfalls ausschlägt.

      Ihr familienrecht.net-Team

      Reply
  13. Claudia

    Meine Schwiegermutter ist kürzlich verstorben. Da sie nur Schulden u eine “Messi Wohnung” hinterlässt, wird mein Mann das Erbe ausschlagen. Auch die Beerdigungskosten kann er nicht leisten, da er in der Privatinsolvenz ist u durch Unterhaltszahlungen keine Rücklagen hat. Gehen die Kosten u Schulden nun auf mich über? Ich kann die Frau nicht, da sie mich als Schwiegertochter abgelehnt hat.

    Danke
    LG Claudia

    Reply
    1. familienrecht.net

      Hallo Claudia,

      Schwiegerkinder sind in der Regel nur erbberechtigt, wenn der Erblasser sie im Rahmen eines Testaments als Erben benannt hat. Ein gesetzlicher Erbanspruch besteht in aller Regel nicht.

      Für die Kosten der Beerdigung treten zunächst die Erben ein. Gibt es keine Erben (etwa bei Erbausschlagung), geht die Zahlungspflicht auf die unterhaltspflichtigen Personen über (Kinder, Enkelkinder usf.).

      Ihr familienrecht.net-Team

      Reply
  14. Viola

    Hallo liebes Team,
    mein Ehemann ist verstorben. Ich habe als Ehefrau das Erbe ausgeschlagen. Für mich und unseren gemeinsamen minderjährigen Sohn. Muss ich das nun über ein Familiengericht auch noch beantragen?
    Da unser Sohn minderjährig ist?….
    Vielen Dank für eine Antwort

    Reply
    1. familienrecht.net

      Hallo Viola,

      die Erbausschlagung ist stets gegenüber dem zuständigen Nachlassgericht zu erklären.

      Ihr familienrecht.net-Team

      Reply
  15. Kai

    Meine Schwiegermutter ist vor kurzem verstorben. Sie verbrachte ihre letzten Tage im Hospiz gut betreut(ca 2Monate). In dieser Zeit kündigten wir die Wohnung fristgerecht, beräumten sie in Eigenregie.
    Ihr Vermieter hat die Wohnung zum Bezug (1997) sehr billig und schlecht saniert, z.B. alte Fenster. Welche noch dazu tw. nicht schließen und öffnen. Da ältere menschen ja genügsam sind, hat Schwiegermutter immer nur telefonisch bzw. mündlich gemahnt. Also keine schriftlichen nachweise. der Vermieter will nun die Wohnung “neu” gemacht haben, hat überhöhte Vorstellungen. Hab Angst das er überhöhte Renovierungskosten auf uns abwälzt. Besttattung bezahlt, keine Schulden, kaum Guthaben.
    Sollen wir erbe ausschlagen

    Reply
    1. familienrecht.net

      Hallo Kai,

      bitte wenden Sie sich für eine rechtliche Beratung sowie die Prüfung des zugrunde liegenden Mietvertrags an einen Anwalt. Wir können an dieser Stelle keine Rechtsberatung erteilen.

      Ihr familienrecht.net-Team

      Reply
  16. Luise

    Ich möchte aus persönlichen Gründen kein Geld durch den Tod meines leiblichen Vaters erben. Muss ich hier auch einen Anwalt für Erbrecht hinzuziehen? Oder reicht es, die hier vorgeschlagene Ausschlagungserklärung auszufüllen?

    Reply
    1. familienrecht.net

      Hallo Luise,

      für die Ausschlagung einer Erbschaft ist in der Regel kein Anwalt erforderlich. Dieser kann jedoch ggf. bewerten, ob dieser Schritt im Einzelfall notwendig oder sinnvoll ist. Beachten Sie bitte, dass die auf unserer Seite zur Verfügung gestellten Muster lediglich der Veranschaulichung dienen. Wenden Sie sich ggf. an das zuständige Nachlassgericht (Rechtsantragsstelle). Dieses kann Ihnen in der Regel auch bei der Erbausschlagung helfen und Sie über benötigte Unterlagen in Kenntnis setzen.

      Ihr familienrecht.net-Team

      Reply
  17. Sandra

    Hallo,
    der Vater meines Sohnes ist om September verstorben.
    Mein Sohn wird das Erbe ablehnen, wegen überschuldung.
    Muss ich als Mutter, auch ablehnen?
    Wirwaren nicht verheiratet. Es gibt noch eine Schwester des verstorbenen.

    Reply
    1. familienrecht.net

      Hallo Sandra,

      alle Erbberechtigten können gegenüber dem Nachlassgericht das Erbe innerhalb der sechswöchigen Frist ausschlagen.

      Ihr familienrecht.net-Team

      Reply
  18. Ulli

    Hallo,

    wenn ich wegen einer Erbausschlagung eine Rechnung von 30 Euro vom Amtsgericht bekomme, mit dem Vermerk: Gebühr für die Beurkundung der Erbausschlagung,
    ist die Erbausschlagung damit bestätigt?

    Reply
    1. familienrecht.net

      Hallo Ulli,

      die Erbausschlagung ist in der Regel durch deren Beurkundung bestätigt.

      Ihr familienrecht.net-Team

      Reply
  19. Nadja

    Guten Abend
    Die 30 euro gebühr für die erbausschlagung, werden die pro Person berechnet oder pro familie?
    Lg

    Reply
    1. familienrecht.net

      Hallo Nadja,

      die Kosten entstehen in der Regel je Erbausschlagung (also für den jeweiligen Erbberechtigten).

      Ihr familienrecht.net-Team

      Reply
  20. Jasmin B.

    Hallo,
    mein Freund hat für seinen Sohn (13) das Erbe ausgeschlagen.
    Er soll jetzt 30€ dafür zahlen, was ich aber nicht richtig finde, da er ja nicht mit der Familie durch Heirat verwandt ist.
    Wenn müsste das Geld fürs ausschlagen, doch von beiden Elternteilen gleichermaßen gezahlt werden.
    Er ist eh Privatinsolvent und hat von daher eh kein Geld.

    Reply
  21. Dina

    Hallo,
    mein Ex-Mann wurde tot in seiner Wohnung aufgefunden und hinterlässt nur Schulden. Wir haben ein gemeinsames Kind und aus seiner 1. Ehe gibt es auch einen Sohn. Kontakt seit über 15 Jahren nicht mehr vorhanden.
    1. Wann muss ich das Erbe für unser Kind ausschlagen?
    2. Mein Kind hat noch Spielzeug usw. in der Wohnung. Dürfen wir uns das einfach aus der Wohnung holen?
    Vielen Dank vorab für eine schnelle Antwort!

    Dina

    Reply
    1. familienrecht.net

      Hallo Dina,

      die Erbausschlagungsfrist beträgt in aller Regel 6 Wochen ab Kenntnisnahme des Erbfalls.

      Ihr familienrecht.net-Team

      Reply
  22. Ulrich

    Nach dem Tod der Mutter haben ihre Kinder und Enkel alle die 6 Wochen Frist verstreichen lassen und sind dadurch zunächst Erben in Erbengemeinschaft geworden. Keiner der Erben hat sich aber um den Nachlass “gekümmert”. Laufende Koaten einer Eigentumswohnung wurden nicht gezahlt etc. Ein Erbe (Tochter) hatte eine Generalvollmacht und hat z.B. aus dem Nachlass die Beisetzung durch due Auflösung eines Bausparvertrages beglichen. Das Nachlassgericht hat auf Grund der ungeklärten Situation die Erben angeschrieben und “nachträglich” wurde von allen das Erbe abgelehnt und vom Gericht ein Verwalter bestellt. Ist es korrekt, wenn nunmehr der Verwalter die für die Beisetzung und weitere Kosten, die im Zusammeng mit dem Ableben angefallen sind und aus der Erbmasse beglichen wurden, zurückfordert?

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  23. Mario

    Hallo mein Vater ist vor 5 Tagen verstorben. Er hat mich und zwei weitere Söhne. Es liegt kein Testament vor und ich habe bisher noch kein Totenschein oder Sterbeurkunde da er noch in der Gerichtsmedizin liegt da in Hamburg so üblich. Einer der Söhne möchte das Erbe ausschlagen. Der andere weis noch nicht. Beide Söhne hatten kaum Kontakt bis garnicht im Leben. Ich möchte gerne die Wohnung kündigen zwecks der laufenden Kosten. Brauche ich eine Vollmacht oder Einverständniserklärung von den anderen Söhnen (Erben) um die Wohnung kündigen zu können? Dasselbe ist bei Kontoauflösung Versicherungen usw. Zur Zeit sind mir irgendwie die Hände gebunden. Beim Nachlassamt kann ich auch nichts machen ohne Sterbeurkunde etc. Was kann ich tun ausser abwarten bis sich jemand meldet? Muss ich die gesetzlichen 3 Monate Miete weiterzahlen? Meine Entscheidung ist das Erbe anzunehmen. Kann ich bei den anderen eine Vollmacht erwzingen bzw gibt es dafür Zeitfristen die sie einhalten müssen? Zur Zeit bekomm ich einfach keine Rückmeldung von denen. Über den Tod wurden sie bereits am selben Tag des Versterbens in Kenntnis gesetzt. Ist das der Beginn für die 6 Wochenfrist um das Erbe auszuschlagen oder beginnt die Frist erst wenn das Nachlassamt die anschreibt. Ich danke für eine Rückmeldung. Mit freundlichen Grüßen

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  24. Tom

    Guten Tag, vielen danke für diesen tollen ausführlichen Artikel.
    Bei mir ist leider so ein Fall eingetreten und ich bin am überlegen ob ich das Erbe ausschlage. Denn die Vermögenswerte sich für mich nicht komplett ersichtlich. Ich vermute nämlich, dass es um die positiven Vermögenswerte nicht so gut bestellt ist. Diese Übersicht war sehr hilfreich, vielen Dank nochmal.

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