Scheidung – Wenn die Ehe gescheitert ist

Kurz und knapp

  1. Einer Scheidung geht in der Regel das Trennungsjahr voraus.
  2. Bei einer Härtefallscheidung kann oftmals auf das Trennungsjahr verzichtet werden.
  3. Nach einer Scheidung ist häufig der Versorgungsausgleich durchzuführen. Dieser kann nur unter engen Voraussetzungen ausgeschlossen werden.
  4. Die Scheidung kann sowohl einvernehmlich als auch streitig verlaufen. Dementsprechend können sich auch die Kosten stark unterscheiden.
Wie eine Scheidung abläuft und was Sie beachten müssen, erfahren Sie in diesem Ratgeber.

Wie eine Scheidung abläuft und was Sie beachten müssen, erfahren Sie in diesem Ratgeber.

Scheidungen sind in der heutigen Zeit leider keine Ausnahme mehr. Die Scheidungsquote in Deutschland betrug 2014 laut einer Statistik vom Statistischen Bundesamt rund 43,1 Prozent. Auf eine Eheschließung in der Bundesrepublik kamen rein rechnerisch 0,43 Scheidungen. In den Jahren 2005 bis 2008 wurde sogar jede zweite Ehe wieder geschieden.

Ist eine Scheidung der letzte Ausweg?

Wenn es in der Ehe kriselt und immer wieder zu Streitigkeiten kommt, ist für viele Ehepartner die Scheidung der letzte Ausweg. Spricht der eine Ehegatte den Satz: “Ich will mich scheiden lassen” aus, ist das zunächst ein Schock. Ist die Ehe wirklich schon am Ende? Kann sie nicht mehr gerettet werden?

"Ich will mich scheiden lassen!" - Diesen Satz hört kein Ehegatte gern.

“Ich will mich scheiden lassen!” – Diesen Satz hört kein Ehegatte gern.

Dabei ist eine Scheidung nicht immer der letzte Ausweg. Streiten Sie sich immer öfter mit Ihrem Ehegatten, die Liebe ist allerdings durchaus noch da, dann sollten Sie eine Paarberatung in Erwägung ziehen.

Die ausgebildeten Psychologen setzen sich mit Ihnen zusammen und versuchen, an Ihren Eheproblemen zu arbeiten. Sie können sich in aller Ruhe mit Ihrem Ehegatten aussprechen und versuchen die Probleme zu lösen.

Haben sich innerhalb der letzten Jahre allerdings unüberbrückbare Differenzen zwischen Ihnen gebildet und Ihre Liebe nicht mehr vorhanden ist, scheint eine Scheidung unumgänglich. Oftmals können auch Handgreiflichkeiten oder Fremdgehen dafür sorgen, dass Sie nicht mehr mit Ihrem Partner in einer Ehe leben können oder wollen.

Wie läuft eine Scheidung ab? Welche Punkte müssen Sie laut Familienrecht beachten, wenn Sie sich von Ihrem Ehegatten scheiden lassen möchten? Muss das Trennungsjahr eingehalten werden? Was müssen Sie nach der Ehescheidung beachten? Mehr dazu erfahren Sie im folgenden Ratgeber.

Härtefall: Wann ist eine schnelle Scheidung möglich?

Wenn Sie sich scheiden lassen wollen, muss in der Regel ein Trennungsjahr eingelegt werden. Einzig und allein bei einer Scheidung wegen einer unzumutbaren Härte müssen Betroffene das Trennungsjahr nicht einhalten. Die “Blitzscheidung” kann allerdings nur in besonderen Situationen in Betracht gezogen werden.

Die Härtefallscheidung kann gemäß § 1565 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) in folgendem Fall durchgeführt werden:

Leben die Ehegatten noch nicht ein Jahr getrennt, so kann die Ehe nur geschieden werden, wenn die Fortsetzung der Ehe für den Antragsteller aus Gründen, die in der Person des anderen Ehegatten liegen, eine unzumutbare Härte darstellen würde.
Liegt ein Härtefall vor, kann eine schnelle Scheidung vonstatten gehen.

Liegt ein Härtefall vor, kann eine schnelle Scheidung vonstatten gehen.

Folgende Situationen können eine Härtefallscheidung rechtfertigen:

  • Misshandlungen
  • Alkoholismus und Vertrinken des Familienunterhalts
  • Sexuelle Erniedrigung des Ehepartners

Jede Scheidung, bei welcher ein Antrag auf Härtefall eingelegt wird, muss individuell vom Familiengericht geprüft werden. Die Urteile können je nach Einzelfall unterschiedlich ausfallen. Auch bei der Härtescheidung ist es wichtig, dass die Ehe definitiv gescheitert ist. Der Familienrichter wird dies vorab formal prüfen.

Um eine Härtefallscheidung durchzusetzen, muss ein wichtiger Grund vorliegen und ausführlich geschildert werden. Bloße Ehestreitigkeiten reichen dabei meistens nicht als Grund für eine Scheidung wegen Härtefall aus. Auf die Dauer der Ehe kommt es dabei auch nicht an.

Vor der Scheidung: Trennung vom Partner

Wenn Sie sich dazu entschlossen haben, sich scheiden zu lassen, dann ist es in der Regel nicht möglich direkt, nach diesem Entschluss den Scheidungsantrag bei Gericht einzureichen. Zunächst sieht das Scheidungsrecht in Deutschland vor, dass zumeist ein Trennungsjahr eingelegt werden muss.

Das Trennungsjahr sieht es vor, dass die Ehegatten ein Jahr lang getrennt voneinander leben und sowohl eine räumliche als auch geistige Trennung vollzogen haben. Um das Trennungsjahr zu dokumentieren, kann es empfehlenswert sein, wenn Sie beim Einwohnermeldeamt eine Erklärung zum Familienstand abgeben.

Eine Härtefallscheidung kann das Trennungsjahr unter verschiedenen Umständen verkürzen. Ist ein Ehegatte gegen die Scheidung, muss die räumliche Trennung über drei Jahre bestehen, damit die Scheidung vor Gericht verhandelt werden kann. Mit Ablauf der drei Jahre kann die Ehe als zerrüttet erachtet werden.

Worauf Sie nach einer Trennung zudem achten müssen, erfahren Sie in den folgenden Abschnitten.

Checkliste zur Scheidung: Das sollten Sie schnellstmöglich erledigen

Sobald sich bei Ihnen und Ihrem Ehegatten eine Trennung mit eventuell folgender Scheidung abzeichnet, sollten Sie einige wichtige Punkte beachten, um einen Rosenkrieg zwischen Ihnen und Ihrem Partner zu vermeiden. Wir haben für Sie eine entsprechende Checkliste zur Scheidung entwickelt, die Sie im Falle einer Trennung schnellstmöglich abarbeiten sollten:

ErledigtOffenWas sollten Sie schnellstmöglich nach der Trennung tun?
kreiskreisTermin für eine Rechtsberatung vereinbaren: So können Sie bereits im Vorfeld abklären, was bei einer Scheidung auf Sie zukommt. Eine Erstberatung beim Anwalt kostet maximal 190 Euro plus Mehrwertsteuer.
kreiskreisKönnte eine Mediation als außergerichtliche Einigung in Frage kommen? Prüfen Sie dies mit Ihrem Partner.
kreiskreisNehmen Sie Ihre persönlichen Dokumente wie Personalausweis, Reisepass, Stammbuch, Geburtsurkunden der Kinder, Rentenunterlagen, Sparbücher, Kontoauszüge usw. bei der räumlichen Trennung mit.
kreiskreisRatsam sind auch Kopien von Gehaltsbescheinigungen und Geschäftsbilanzen Ihres Partners sowie von Lebensversicherungen und Wertpapieren.
kreiskreisHaben Sie ein gemeinsames Konto? Eröffnen Sie bei der Bank schnellstmöglich ein eigenes und lassen Sie sich Ihr Gehalt darauf überweisen.
kreiskreisHat Ihr Partner eine Vollmacht für Ihr Konto? Widerrufen Sie diese schnellstmöglich.
kreiskreisChecken Sie Ihre Lastschriften. Wurde etwas fälschlicherweise abgebucht, haben Sie bei der Bank meistens die Möglichkeit, dies innerhalb von sechs Wochen zu widerrufen.
kreiskreisWenn Sie EC-Partnerkarten haben, lassen Sie diese am besten sperren, sodass Ihr Partner nicht mehr an Ihr Konto kommt.
kreiskreisNachweise über gemeinsame Schulden sowie laufende Zahlungsverpflichtungen sollten Sie ebenfalls zusammentragen.
kreiskreisBeschaffen Sie sich auch Belege über das gemeinsame Grundeigentum und kopieren Sie den Grundbuchauszug sowie den den Grundsteuerbescheid.
kreiskreisÄndern Sie schnellstmöglich Ihr Testament.
kreiskreisHolen Sie persönliche Gegenstände aus Ihrer gemeinsamen Wohnung.
kreiskreisSprechen Sie mit Ihrem Partner über die Aufteilung des gemeinsamen Hausrats. Wer bekommt die Couch und wer das Auto?
kreiskreisKlären Sie die Versicherungsverhältnisse. Müssen Sie sich irgendwo neu versichern lassen?

Trennungsjahr: Das sollten Sie beachten

Erst zehn Monate vor Ablauf des Trennungsjahres können Ehepartner den Antrag zur Scheidung beim Familiengericht einreichen. Die Frist startet dabei ab dem Tag der Trennung. Auch wenn die Ehe nur von kurzer Dauer war, muss das Trennungsjahr eingehalten werden. Einer Scheidung, bei welcher das Trennungsjahr nicht eingehalten werden muss, wird nur in ganz besonderen Ausnahmefällen, die der Härteklausel entsprechen, stattgegeben.

Verstehen Sie sich als Ehepaar nicht mehr, kann eine Trennung auch nach 20 Jahren Ehe oder mehr angestrebt werden.

Verstehen Sie sich als Ehepaar nicht mehr, kann eine Trennung auch nach 20 Jahren Ehe oder mehr angestrebt werden.

Eine Ehetrennung sieht vor, dass beide Ehepartner die häusliche Gemeinschaft, in welcher sie gelebt haben, aufgeben.

Wohnen die Ehegatten in einem gemeinsamen Haus oder einer gemeinsamen Wohnung, ist es ideal, wenn einer der beiden auszieht.

Sollte dies aus Kostengründen nicht möglich sein, können die Ehegatten auch bis zur Scheidung in den gleichen vier Wänden wohnen, sofern sie die Räume separieren und den persönlichen Hausrat voneinander trennen. In diesem Zusammenhang wird von der “Trennung von Tisch und Bett” gesprochen.

Das Bad und die Küche gelten dabei als Gemeinschaftsräume und dürfen weiterhin genutzt werden.

Wichtig ist in jedem Fall, dass jeder Ehegatte seinen eigenen Haushalt führt und dafür auch sein eigenes Budget zur Verfügung hat. Auch Kinder sollten in die neue Situation mit einbezogen werden, indem ihnen Zeit mit beiden Elternteilen zugesprochen wird.

Wer zieht aus der gemeinsamen Wohnung aus?

Wenn die Trennung im Raum steht, möchten viele Ehepartner schlichtweg nicht mehr gemeinsam in einer Wohnung leben. Aber wem steht in diesem Fall noch vor der Scheidung die gemeinsame Wohnung zu? Wenn Sie beide als Mieter eingetragen sind, darf keiner von Ihnen den anderen vor die Tür setzen.

Tauscht ein Ehegatte sogar das Schloss der Wohnungstür aus, damit der andere Ehegatte keinen Zutritt mehr zur gemeinsamen Wohnung hat, handelt es sich um eine verbotene Eigenmacht. Der Ausgesperrte kann in diesem Fall darauf bestehen, dass ihm Zutritt zur Wohnung gewährt wird.

Einem Ehegatten kann allerdings die Wohnung vor der Scheidung zur alleinigen Nutzung zugewiesen werden. Das ist dann der Fall, wenn ein Zusammenleben mit dem Ex-Ehegatten unzumutbar ist. In aller Regel wird dem Elternteil, der die Kinder als Alleinerziehender bei sich aufnimmt, die Wohnung zugesprochen, da dies dem Kindeswohl dient.

Können die Ehegatten keine Einigung treffen, kann ein Partner beim Familiengericht einen Antrag auf Zuweisung der Ehewohnung stellen. Die Wohnung kann bei Misshandlung oder Alkoholmissbrauch auch gegen den Willen des Partners an den anderen Ehegatten zugewiesen werden. Fehlen diese Voraussetzungen, kann beiden Ehegatten zugemutet werden, bis zur Scheidung zusammen in der Wohnung zu leben.

Was passiert mit gemeinsamen Kindern?

Wer bekommt das Sorgerecht, wenn die Eltern sich trennen? Eine Trennung ist für gemeinsame Kinder wahrscheinlich genauso schwer zu bewerkstelligen wie für Sie selbst. Spätestens, wenn der Wunsch nach der Scheidung ausgesprochen ist, stellt sich die Frage, wer sich in Zukunft um die Kinder kümmern wird.

Ein Rosenkrieg kann vor allem für gemeinsame Kinder ein Albtraum sein.

Ein Rosenkrieg kann vor allem für gemeinsame Kinder ein Albtraum sein.

Gemäß § 1626 BGB steht jedem Elternteil das gemeinsame Sorgerecht für die Kinder zu. Das gilt nicht nur in der Partnerschaft und Ehe, sondern auch bei einer Trennung oder Scheidung. Anschließend stellt sich die Frage nach dem Aufenthaltsbestimmungsrecht des Kindes.

Die Eltern müssen sich zum Wohl des Kindes darüber einig werden, bei wem es in Zukunft wohnen wird. Dies ändert aber nichts an dem gemeinsamen Sorgerecht. Auch wenn die Mutter das Aufenthaltsbestimmungsrecht hat, kann ein gemeinsames Sorgerecht bestehen.

§ 1684 Abs. 1 BGB regelt zudem das Umgangsrecht. Jedes Kind hat dementsprechend nach einer Trennung oder Scheidung das Recht, einen Umgang mit beiden Elternteilen zu pflegen. Bei allen drei Punkten dürfen die Kinder mitbestimmen und äußern, was sie möchten und was nicht.

Wenn der Partner gewalttätig ist

Ist der Ehegatte gewalttätig, kann das Gewaltschutzgesetz zur Anwendung kommen. Dementsprechend kann das Gericht Schutzmaßnahmen anordnen, sodass dem misshandelten Ehegatten keine Gefahr für Leib und Leben droht. Denkbar ist zum Beispiel, dass sich der Ehegatte der Wohnung bis auf einen entsprechenden Umkreis nicht mehr nähern, geschweige denn diese betreten darf.

Klärt sich die Wohnungsfrage nicht, hat die Ehefrau die Möglichkeit ins Frauenhaus zu gehen. Misshandelte Ehemänner können ein Männerhaus aufsuchen. Gemeinsame Kinder dürfen in beide Häuser mitgenommen werden. Dies kann dann eine Übergangslösung sein, bis der Ehegatte eine neue Wohnung gefunden hat oder ihm die gemeinsame Wohnung nach der Scheidung zugesprochen wird.

Scheidung vor Ablauf des Trennungsjahres beantragen: Geht das?

Der Antrag zur Scheidung muss von einem Anwalt eingereicht werden.

Der Antrag zur Scheidung muss von einem Anwalt eingereicht werden.

Um die Institution der Ehe zu schützen, gilt in Deutschland, dass vor der Scheidung in aller Regel das Trennungsjahr abgeleistet werden muss.

In dieser Zeit haben die Ehegatten die Möglichkeit, nicht nur eine räumliche, sondern auch eine geistige Trennung durchzuführen bzw. sich darüber klar zu werden, ob die Scheidung tatsächlich unumgänglich ist.

Aus diesem Grund ist ein vorzeitig abgegebener Scheidungsantrag gemäß § 1566 BGB unbegründet. Sollten Sie den Antrag dennoch frühzeitig beim Familiengericht einreichen, kann dieser kostenpflichtig zurückgewiesen werden.

In der Regel reichen Anwälte den Scheidungsantrag allerdings kurz vor Ablauf des Trennungsjahres ein, damit die Scheidung direkt im Anschluss in Gang gesetzt wird. Das Gericht kann den Antrag allerdings erst nach dem vollständigen Ablauf des Trennungsjahres bearbeiten.

Können Sie den Scheidungsantrag zurückziehen?

Wenn Sie oder Ihr Anwalt bereits einen Scheidungsantrag gestellt haben, können Sie diesen zurückzuziehen. Ein einfacher Schriftsatz genügt dafür bereits. Der andere Partner kann dadurch allerdings nicht daran gehindert werden, den Antrag zur Scheidung neu zu stellen.

Trennungsunterhalt: Wann bekommt der Partner finanzielle Unterstützung?

Ab dem Zeitpunkt der Trennung haben Ehegatten mit einem geringeren Einkommen die Möglichkeit, Trennungsunterhalt vom anderen Ehegatten zu verlangen. Es besteht immer ein Anspruch auf Trennungsunterhalt, wenn ein Ehegatte deutlich mehr verdient als der andere. Dies soll den Lebensstandard während der Ehe auch zur Trennung ausgleichen.

Waren Sie vor der Trennung nicht berufstätig, kann von Ihnen nicht erwartet werden dass Sie sofort einem Job nachgehen. Im ersten Jahr nach der Trennung sind die per Gesetz auch nicht dazu verpflichtet. Die Höhe des Trennungsunterhalts wird anhand der ehelichen Lebensverhältnisse bestimmt. Dabei ist der Lebensstandard maßgebend, der während der Ehe bestand.

Einen bestimmten Betrag darf der Ehegatte für sich beanspruchen. Der Selbstbehalt liegt derzeit bei 1.200 Euro gegenüber dem Ehegatten. Gibt es mehrere Parteien, die auf einen Unterhalt angewiesen sind, gilt eine bestimmte Rangfolge.

Nach dieser haben minderjährige und privilegierte Kinder den Vorrang vor Ehegatten. Erst wenn nach dem Abzug des Kindesunterhalts noch Geld über dem Selbstbehalt übrig ist, muss der unterhaltspflichtige Ehegatte in der Regel Trennungsunterhalt leisten. Ein Anspruch auf Trennungsunterhalt besteht allerdings nur bis einen Tag vor Rechtskraft der Scheidung, danach kann nachehelicher Unterhalt in Anspruch genommen werden.

Der Ablauf einer Scheidung

Die Ehescheidung kann einvernehmlich oder streitig ablaufen.

Die Ehescheidung kann einvernehmlich oder streitig ablaufen.

Sofern bei Ihnen keine Gründe für eine Härtefallscheidung vorliegen, kommt die Scheidung erst nach Ablauf des Trennungsjahres in Betracht. Dabei ist es im Trennungsjahr durchaus möglich, dass Sie sich wieder versöhnen wollen. Es kann im Vorfeld sinnvoll sein, einen Anwalt aufzusuchen.

Der Rechtsanwalt für Familienrecht kann Ihnen genau erläutern, welche Voraussetzungen für die Trennung gelten, damit die Scheidung eingereicht werden kann.

Auch Scheidungsunterlagen können Sie bereits im Vorfeld zusammensuchen, sodass diese bei Antragstellung vorliegen.

Anschließend sollten Sie sich mit Ihrem Ehegatten über die Scheidungsfolgenregelung verständigen. Dazu sollten Sie Bezug nehmen auf den Zugewinnausgleich, Unterhalt, die Kinder, Hausrat, die Ehewohnung und den Versorgungsausgleich. Sie sollten dies notariell beglaubigen lassen, denn sonst ist diese nicht rechtswirksam.

Nach Ablauf des Trennungsjahres können Sie oder Ihr Anwalt den Scheidungsantrag stellen. Diesen müssen Sie mit der Erklärung über die Scheidungsfolgesachen verbinden.

Ist der Scheidungsantrag bei Gericht und anschließend beim anderen Ehegatten eingegangen, bestimmt das Familiengericht einen mündlichen Verhandlungstermin. Noch im Scheidungstermin kann der Antrag zurückgenommen werden. Besteht Einigkeit, wird die Ehescheidung vom Richter beschlossen.

Nach der Zustellung des Scheidungsbeschlusses haben beide Ex-Ehegatten die Möglichkeit, innerhalb eines Monats Rechtsmittel gegen den Beschluss einzulegen. Dieser wird dann in der nächsten Instanz überprüft. Geschieht dies, so wird der Beschluss in der nächsthöheren Instanz geprüft. Verzichten die Partner auf Rechtsmittel, wird der Beschluss nach einem Monat automatisch rechtskräftig.

Erklären die Ehegatten noch im Scheidungstermin den Rechtsmittelverzicht, wird die Scheidung sofort rechtskräftig. Der Rechtsmittelverzicht ist ein Antrag, wodurch für beide Ehegatten dann für diesen Moment Anwaltszwang besteht.

Einvernehmliche Scheidung: Wenn sich die Ehegatten einig sind

Eine einvernehmliche Scheidung geht in der Regel schneller als ein streitiges Verfahren vonstatten.

Eine einvernehmliche Scheidung geht in der Regel schneller als ein streitiges Verfahren vonstatten.

Sind sich die Ehegatten bezüglich der Scheidung einig und haben sich im Vorfeld auch über die Scheidungsfolgen einigen können, liegt eine einvernehmliche Scheidung vor.

In Familiensachen herrscht vor Gericht allerdings ein Anwaltszwang, sodass der Antragsteller einen Rechtsanwalt beauftragen muss.

Dadurch dass sich die Ehegatten aber einig sind und es nicht zum Streit kommt, genügt es, wenn der eine Ehegatte einen Anwalt beauftragt und der andere dem Scheidungsantrag nur zustimmt. Auch die Kosten vom Anwalt können unter den beiden Parteien aufgeteilt werden.

Streitige Scheidung: Wenn um jeden Anspruch gekämpft wird

Streiten sich die Ehegatten über die Folgen der Ehescheidung, können Scheidung und Scheidungsfolgen in der Regel zusammen verhandelt werden, sofern ein Antrag für jede Folgesache gestellt wird. Das Gericht prüft die Voraussetzungen für die Scheidung. Wenn beide Parteien Anträge stellen, benötigen in diesem Fall auch beide einen eigenen Rechtsanwalt.

Besonders wenn ein Ehepartner nicht geschieden werden will, kann das Gericht die Trennungszeit auf drei Jahre erhöhen. Innerhalb dieser Zeit kann der Ehepartner die Scheidung zwar verhindern, anschließend sind aber alle Voraussetzungen für eine Scheidung erfüllt. Die Dauer einer streitigen Scheidung kann sich durchaus über Jahre ziehen, da das Verfahren vor Gericht auch erst nach drei Jahren beginnen kann.

Mediation: Die Alternative zur Einigung zwischen den Ehegatten

Eine streitige Scheidung, bei der zwei Anwälte benötigt werden, geht ins Geld. Oftmals können Probleme aber auch gelöst werden, wenn die Ehegatten miteinander ins Gespräch treten würden.

Eine streitige Scheidung kann ggf. durch eine Mediation verhindert werden.

Eine streitige Scheidung kann ggf. durch eine Mediation verhindert werden.

Im Rahmen einer Scheidung kann allerdings auch eine dritte, unparteiische Person beauftragt werden, zwischen den Ehegatten zu vermitteln. Diese Person nennt sich Mediator. Die Mediation dient nicht der Eheberatung. Sie soll den Ehegatten die Folgen der gescheiterten Ehe vor Augen führen und in beiderseitigem Interesse zu einer Einigung führen.

Im besten Fall kann eine Mediation dazu führen, dass zerstrittene Ehegatten wieder miteinander reden und weitere Streitigkeiten vermieden werden. Dies kann besonders in Bezug auf gemeinsame Kinder hilfreich sein, da diese auch nach der Scheidung nicht mehr unter den Streits der Eltern leiden müssen.

Welche Unterlagen benötigen Sie für den Scheidungsantrag?

Nach der Trennung muss vom Anwalt des einen Ehegatten ein Scheidungsantrag gestellt werden. Diesen kann das Gericht erst nach dem Trennungsjahr bearbeiten. Damit Ihr Anwalt den Antrag auf die Scheidung im Anschluss an das Trennungsjahr abschicken kann, werden bestimmte Unterlagen benötigt.

Folgendes sollte dem Scheidungsantrag beigefügt werden:

  • Eine Kopie des Familienstammbuches oder der Heiratsurkunde. Die Vorlage muss im Original beim Scheidungstermin vorliegen.
  • Eine Kopie der Geburtsurkunde des Kindes bzw. der Kinder.
  • Eine beglaubigte Kopie einer ggf. abgeschlossenen und notariell beurkundeten Scheidungsfolgenvereinbarung.

Sollten Sie Verfahrenskostenhilfe beantragen wollen, werden zudem Gehaltsbelege, Nachweise über Verbindlichkeiten und der Mietvertrag benötigt. Muss vor Gericht auch über die Scheidungsfolgen entschieden werden, sollten Sie die nötigen Unterlagen dazu bereits frühzeitig besorgen.

Denken Sie in jedem Fall daran, alle Unterlagen rechtzeitig zu beschaffen. In der Regel kommt es vor Gericht durch fehlende Unterlagen dazu, dass sich das Scheidungsverfahren verzögert.

Wer kommt für die Verfahrenskosten auf?

Wenn Sie sich scheiden lassen wollen, sollten Sie die wichtigsten Unterlagen zusammensuchen.

Wenn Sie sich scheiden lassen wollen, sollten Sie die wichtigsten Unterlagen zusammensuchen.

Scheidungen sind teuer. Der Ehegatte, welcher die Scheidung einreicht, muss in der Regel für die Gerichtsgebühren bereits im Vorfeld aufkommen. Auch der Anwalt muss bezahlt werden. Wenn Sie als Antragsteller allerdings nicht in der Lage dazu sind, dies zu bezahlen, können Sie unter Umständen Verfahrenskostenhilfe beantragen.

Dazu sind vor allem Gehaltsnachweise erforderlich, die beweisen, dass Sie nicht für die Kosten des Verfahrens aufkommen können.

Übrigens: Familienrechtliche Streitigkeiten sind von der Rechtsschutzversicherung in der Regel ausgenommen. Oftmals wird allerdings das Erstberatungsgespräch beim Anwalt vom Versicherer bezahlt. Ob Ihre Rechtsschutzversicherung in Scheidungsangelegenheiten greift, können Sie bei Ihrem Versicherer anfragen.

Welche Voraussetzungen gelten für die Scheidung?

Um eine Ehe scheiden zu können, muss diese definitiv gescheitert sein. Das Scheidungsrecht beruht daher auf dem Zerrüttungsprinzip. Um herauszufinden, ob eine Ehe wirklich gescheitert ist, muss folgendes geprüft werden:

Eine Trennung muss einer Scheidung immer vorausgehen.

Eine Trennung muss einer Scheidung immer vorausgehen.

  1. Es besteht bei den Ehegatten keine Lebensgemeinschaft mehr und auch die Wiederherstellung dieser ist, aufgrund einer Trennungszeit von einem Jahr oder mehr, nicht zu erwarten.
  2. Eine Ehe kann nur durch eine gerichtliche Scheidung aufgelöst werden. Dies gilt auch bei einer kurzen Ehe. Eine Annullierung ist nur in besonderen Ausnahmefällen möglich.
  3. Eine Ehe kann erst geschieden werden, wenn sie zerrüttet ist. Sind sich die Ehegatten darüber nicht einig, muss das Gericht darüber entscheiden, ob eine Zerrüttung vorliegt.
  4. Eine vorzeitige Scheidung ist nur im Härtefall möglich.

Das Gericht kann per Beschluss die Scheidung beschlossen werden, sodass die Eheleute rechtskräftig geschieden sind.

Was ist der Scheidungsverbund?

Die Scheidung kann im Verbund zusammen mit den Scheidungsfolgesachen behandelt werden. Für zweiteres muss für jede Folgesache ein Antrag vorliegen. Bei dem Verbundverfahren ist zu unterscheiden zwischen dem Zwangsverbund und dem erweiterten Verbund. Im Zwangsverbund ist neben dem eigentlichen Scheidungsverfahren auch der Versorgungsausgleich eingeschlossen. Der Ausgleich der Rentenanwartschaften wird von Amts wegen in das Verfahren eingebunden. Dazu bedarf es keinem separaten Antrag einer Partei.

Beim Versorgungsausgleich geht es darum, dem einen Ehegatten die während der Ehe erworbenen Rentenansprüche des anderen Ehegatten anteilig anzurechnen, sofern eine Differenz besteht.

Im erweiterten Verbund werden nur auf Antrag einer Partei weitere Scheidungsfolgesachen in das Verfahren eingebunden. Zu den Scheidungsfolgesachen zählt u. a. der Versorgungsausgleich. Der Ehegatte muss also einen separaten Antrag stellen. Liegt zudem bei Gericht ein Scheidungsantrag vor, wird beides im Verbundverfahren verhandelt. Dies spart vor allem Kosten.

Scheidungsfolgenvereinbarung: Was gibt es zu beachten?

Wollen Ehegatten die Scheidung einreichen, kann es sinnvoll sein, eine Scheidungsfolgenvereinbarung zu schließen. Das macht vor allem dann Sinn, wenn beide Ehegatten die Scheidung schnellstmöglich hinter sich bringen wollen und dabei eine einvernehmliche Scheidung anstreben. Vor dem Gerichtstermin können bestimmte Punkte bereits geregelt werden, sodass bei der Verhandlung nicht gestritten werden muss.

Bei der einvernehmlichen Scheidung können folgende Scheidungsfolgesachen behandelt und im Vorfeld zwischen den Ehegatten geklärt werden:

Eine Scheidungsfolgenvereinbarung kann dafür sorgen, dass die Scheidung schneller vonstatten geht.

Eine Scheidungsfolgenvereinbarung kann dafür sorgen, dass die Scheidung schneller vonstatten geht.

  • Kindesunterhalt
  • Sorgerecht für die gemeinsamen Kinder
  • Dauer und Höhe des nachehelichen Unterhalts
  • Trennungsunterhalt
  • Versorgungsausgleich
  • Zugewinnausgleich
  • Aufteilung des gemeinsamen Vermögens
  • Aufteilung des gemeinsamen Hausrats
  • Wohnrecht
  • Aufteilung der Scheidungskosten
  • Schulden und Forderungen

Selbstverständlich können noch weitere Punkte in der Scheidungsfolgenvereinbarung aufgegriffen werden. Wenn Sie eine einvernehmliche Scheidung anstreben, sollten Sie die Scheidungsfolgenvereinbarung von einem Anwalt aufsetzen lassen, da diese bindend ist.

Sie sollten möglichst versuchen, alle Punkte in der Scheidungsfolgenvereinbarung mit Ihrem Ehegatten zu klären. So kann die Scheidung schnell und kostensparend verlaufen. Bereits bei einer Trennung kann eine Vereinbarung getroffen werden. Lassen Sie diese allerdings notariell beglaubigen.

Übrigens: Nicht jede Scheidungsfolgenvereinbarung ist wirksam. Im Scheidungsrecht geht es darum, den schwächeren Partner vor nachteiligen Vereinbarungen zu schützen. Es wird also vor Gericht geprüft, ob die Regelungen angemessen sind.

Zugewinnausgleich: Was geht in wessen Besitz über?

Der Zugewinnausgleich zählt zu den Scheidungsfolgesachen. Er kann erfolgen, weil die Ehegatten während der Ehe in einer Zugewinngemeinschaft gelebt haben. In diesem Fall besteht auch das Recht auf einen Zugewinnausgleich. Eine Zugewinngemeinschaft bedeutet, dass alles, was Sie vor der Heirat besessen haben, auch nach einer Scheidung Ihr Eigentum bleibt.

Scheidung: Beim Zugewinnausgleich werden Vermögenswerte ausgeglichen.

Scheidung: Beim Zugewinnausgleich werden Vermögenswerte ausgeglichen.

Vermögen, welches nach der Trennung gewonnen wurde, bleibt ebenfalls Ihr Eigentum.

Das Eigentum muss nicht mit dem Ehegatten geteilt werden. Die Differenz von dem, was Sie oder Ihr Partner während der Ehe aber hinzugewonnen haben, muss bei einer Scheidung geteilt werden.

Um den Zugewinn eines jeden Gatten berechnen zu können, wird das Anfangsvermögen (bis zum Tag der Hochzeit) mit dem Endvermögen (ab dem Tag, an welchem der Scheidungsantrag eingereicht wurde) verglichen. Hat der Ehegatte mit dem geringeren Zugewinn einen Anspruch auf die Hälfte der Differenz.

Der Zugewinnausgleich soll also bewirken einen ausgeglichenen Anspruch des Ehegatten, der weniger Vermögen während der Ehe erwirtschaftet hat. Der andere Ehegatte muss sein Vermögen in der Regel mit seinem Ehegatten teilen. Dies kann einvernehmlich oder vor Gericht geschehen.

Versorgungsausgleich: Wem stehen die Rentenanwartschaften zu?

Beim Versorgungsausgleich werden die während der Ehe erworbenen Rentenansprüche beider Ehegatten ausgeglichen. Dies ist vor allem sinnvoll, wenn ein Ehegatte mehr Ansprüche erworben hat als der andere. Auch hier ist der Zeitraum von der Eheschließung bis zum eingereichten Scheidungsantrag maßgebend.

Es empfiehlt sich, den Versorgungsausgleich rechtzeitig durchzuführen, damit die Scheidung nicht verzögert wird. Dazu sollten Sie alle wichtigen Unterlagen zusammentragen und einen Antrag auf Versorgungsausgleich-Auskunft stellen. Die Versorger berechnen im Anschluss die Anwartschaften, was einige Monate in Anspruch nehmen kann. Erst wenn alles vorhanden ist, kann vor Gericht ein Versorgungsausgleich stattfinden.

Nachehelicher Unterhalt: Wann bekommt der Ex-Ehegatte finanzielle Unterstützung?

Nach dem sogenannten Trennungsunterhalt kann einem Ehegatten nach einer Scheidung ein nachehelicher Unterhalt zustehen. Dazu kann jeder Ehegatte einen Antrag auf nachehelichen Unterhalt stellen. Nachdem beide Seiten ihr Vermögen sowie Gehalt offengelegt haben, kann der nacheheliche Unterhalt berechnet werden.

Scheidungsfolgesachen: Der nacheheliche Unterhalt sollte im Vorfeld der Scheidung festgelegt werden.

Scheidungsfolgesachen: Der nacheheliche Unterhalt sollte im Vorfeld der Scheidung festgelegt werden.

Dabei richtet sich das Maß nach den ehelichen Lebensverhältnissen. Aus dem bereinigten Nettoeinkommen beider Ehepartner kann bestimmt werden, inwiefern sich ein Anspruch auf nachehelichen Unterhalt ergibt. Dieser besteht bei Bedarfsgründen wie Betreuungsunterhalt, Erwerbslosigkeit, Erwerbsunfähigkeit, Alter oder Krankheit.

Sofern gemeinsame Kinder vorhanden sind, stehen diese in der Rangfolge vor dem Ex-Ehegatten, sodass sich ein nachehelicher Unterhalt nur ergibt, wenn das bereinigte Nettoeinkommen abzüglich des Kindesunterhalts noch über dem Selbstbehalt von 1200 Euro liegt und ein genereller Anspruch besteht. Liegt ein Mangelfall vor, kann in der Regel kein Ehegattenunterhalt bezogen werden.

Dementsprechend ist ein nachehelicher Unterhalt nur beziehbar, wenn der zahlungspflichtige Ehegatte leistungsfähig ist. Bei einem besonders hohen Gehalt muss berücksichtigt werden, dass ein Teil des Einkommens zur Vermögensbildung verwendet wird.

Wichtig ist, dass nicht jeder Ehepartner nach der Scheidung jede Tätigkeit annehmen muss. Nach der Scheidung soll entsprechend der Erwerbsobliegenheit eine angemessene Tätigkeit, entsprechend der Ausbildung und den Fähigkeiten des Ehegatten, angestrebt werden. Dies gilt nur sofern dies dem Ehegatten möglich ist und wenn weder Krankheit, Alter oder die Betreuung eines Kleinkindes eine Erwerbstätigkeit verhindern.

Unter bestimmten Voraussetzungen ist der nacheheliche Unterhalt ausgeschlossen oder ggf. zeitlich begrenzt. Dazu zählt beispielsweise eine zu kurze Ehe von zwei Jahren, eine Verschwendung des Vermögens des Partners oder wenn der Berechtigte sich eines Verbrechens gegenüber dem Partner oder einem nahen Angehörigen schuldig gemacht hat.

Fazit: So geht die Scheidung schnellstmöglich vonstatten

Wenn Sie sich schnellstmöglich von Ihrem Partner scheiden lassen wollen und eine Härtefallscheidung nicht in Betracht kommt, sollten Sie folgende Punkte beachten, um das Scheidungsverfahren voranzutreiben:

Das Scheidungsrecht in Deutschland regelt die juristische Auflösung der Ehe.

Das Scheidungsrecht in Deutschland regelt die juristische Auflösung der Ehe.

  • Halten Sie vor der Scheidung in jedem Fall das Trennungsjahr ein und vollziehen Sie eine räumliche Trennung von Ihrem Ehegatten.
  • Klären Sie im Vorfeld schon die Scheidungsfolgesachen und setzen Sie eine Scheidungsfolgenvereinbarung auf.
  • Tragen Sie alle wichtigen Unterlagen vor dem Scheidungstermin zusammen.
  • Einigen Sie sich mit Ihrem Ehegatten auf eine einvernehmliche Scheidung.
  • Einigen Sie sich auf einen Anwalt. Sofern der Ehegatte dem Scheidungsantrag zustimmt und keine weiteren Anträge stellt, ist dies kein Problem.
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